Kieferorthopädie
Universitätsklinikum des Saarlandes
Homburg

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Ausgangssituation

Das Saarland, vertreten durch das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, vertreten durch das Landesverwaltungsamt, Staatliche Hochbaubehörde (SHB) plant den Neubau der Klinik für die Kieferorthopädie im Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg. 

Die Maßnahme beinhaltet das Herstellen von ca. 800 m2 Kieferorthopädie verteilt auf Ambulanz- und Direktionsbereich, Unterricht-, Seminar-, Labor- und Nebenräume.

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Lage / Grundstück / Konzeption

Der geplante Neubau der Kieferorthopädie Saarland befindet sich im südlichen Teil des Universitätsklinikum des Saarlandes. Derzeit ist das Grundstück nicht bebaut. Im Zuge der Neubebauung wird eine Rodung vollzogen.

Das Baugrundstück befindet sich in der Kirrberger Straße 100 in Homburg.

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Die Erschließung des Grundstücks erfolgt von der öffentlichen Straßen aus. Das ausgewiesene Baufeld wird im Nordosten und Südwesten durch die Bestandsgebäude 73 (Zahnerhaltung Parodontologie; Präventive Zahnheilkunde) und Gebäude 71.1 Prothetik und im Süden und Westen durch angrenzende Straße bzw. Parkbuchten begrenzt.

Unter Berücksichtigung der Abstandsflächen und Achsen der Nachbarbebauung (Gebäude 73 und 71.2) fügt sich der skulpturale Baukörper mit seinen Gebäudefluchten und dem aufgesetzten Akzentgeschoss städtebaulich in das Baufeld ein. Das Grundstück wird hierbei annähernd vollständig ausgefüllt.

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Gebäudetypologie und Organisation

Die derzeitige Personalstruktur der Klinik für Kieferorthopädie sieht vor, dass der Klinikdirektor kurze Wege zu den

Assistenzärzten haben muss. Zudem sollten die Fachangestellten bei temporär reduziertem Personal in der Lage sein, alle

Aufgaben der laufenden Klinik und des Ausbildungsbetriebs innerhalb eines überschaubaren Bereichs mit kurzen Wegen zu erledigen. Aus diesem Grund sind die patientenbetreffenden Räume sowie die Ärztezimmer im Erdgeschoss und die Räume für die Forschung und die Lehre im Untergeschoss verortet.

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Die Erschließung erfolgt barrierefrei über den Haupteingang im Erdgeschoss. UG

Die Grundrisse zeigen über die beiden Ebenen eine klar geordnete Struktur mit einer Reihe an kleinteiligen Räumen (Funktionsräume) an der Westseite und großflächige Räume (Behandlungsraum; Labore) an der Ostseite. Im Zentrum befinden sich der Behandlungsraum mit 8 Behandlungsplätzen, diese haben eine direkte Anbindung zu den Funktionsräumen (Röntgenraum, Sterilisationsraum, Wartebereich, Patientenaufnahme und Patientenaufklärung) sowie zu den Ärztezimmern.

Somit kann ein reibungsloser Workflow gewährleistet werden. Das Erdgeschoss ist in zwei Bereiche gegliedert. Im nördlichen Bereich ist die Privatambulanz verortet.

Die Labore im Untergeschoss werden unterteilt zwischen dem zahntechnischen Labor und dem Forschungslabor für die Studierenden. Diese Räume teilen sich den Gipsraum und haben eine direkte Anbindung zum Außenbereich.

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